| Zeckenprophylaxe
Die Hochsaison der Zecken steht kurz bevor. Damit seigt auch wieder die Gefahr für Mensch und Tier, sich mit gefährlichen Krankheitserregern durch die gemeinen Parasiten zu infizieren. Doch wenigstens für die Tiere gibt es wirksame Schutzmaßnahmen. Der Mensch kann für sich nur indirekt vorsorgen.
Durch das Auftragen sogenannter Spot-on Präparate, die auf die Haut des Tieres geträufelt werden, kann man die Tiere wirksam vor Zecken schützen. Damit verringert sich aber auch die Gefahr für den Menschen, von einer Zecke gebissen zu werden. Denn wenn der Vierbeiner frei von diesen Parasiten ist, transportiert er sie auch nicht unfreiwillig bis nach Hause in die heimischen Wände.
Bevor sich die Zecke fest beißt, krabbelt sie nämlich häufig viele Stunden auf dem Wirtstier herum. Während dieses Zeitraumes wird sie oft abgeschüttelt und sucht sich in der Folge eifrig das nächste Opfer im Wohnraum sind das eben manchmal auch die menschlichen Bewohner.
Daher bedeutet eine gewissenhafte Prophylaxe gegen Zecken nicht nur Schutz für das Tier. Auch der Mensch kann sich so in größerer Sicherheit wiegen, nicht von den heimtückischen Krankheiten befallen zu werden, die diese Parasiten übertragen.
Frühlingsputz mit Augenmaß
Im Frühling beginnt in vielen Gärten die große Zeit des Aufräumens. Laubhaufen und Heckenschnitt werden weggeräumt, restliche, abgestorbene Pflanzen werden beseitigt und manch ein Reisighaufen soll (dort wo es erlaubt ist) dem Osterfeuer weichen, Beim Aufräumen ist aber Augenmaß notwendig, da Laub- und Reisighaufen bevorzugte Winterquartiere für viele Tiere sind.Nicht nur Igel nutzen diese Quartiere, sondern auch viele andere Nützlinge überwintern hier, beispielsweise Marienkäfer und Ohrenkneifer, die später im Jahr zur Reduzierung der Blattlauspopulation beitragen. Wenn wir den Frühlingsputz nicht übertreiben und im Garten auch mal einer wilden Ecke Bestandsschutz gewähren, können wir einfach auch viel Gutes für die Tierwelt in unserem Garten tun. Auch der leider völlig aus der Mode gekommene Komposthaufen kann nicht nur Vögeln zusätzliche Nahrung bieten, sondern ist unter anderem Quartier für die Larven von Marienkäfern und auch Larven des seltenen Nashornkäfers. Der Kompost bietet nicht nur Lebensraum, sondern stellt auch nach zwei Jahren wertvollste Gartenerde dar, die keine Energie für Abbau und Transport verbraucht und keine wertvollen Naturräume geschädigt hat, wie es z.B. beim Einsatz von Torf regelmäßig der Fall ist. Kompost ist also Klimaschutz durch Eigennutz. |