Oldenburg in Holstein


Hundeoma Elsi (Sindy)
2009, eine Woche vor Weihnachten...ein Besuch im Tierheim
mit einer Freundin, die vorschlug, doch kurz zu den 
Hunden zu gehen, nur gucken! Gucken? Weshalb? Ich kann 
sowieso keinen Hund in meiner Wohnung aufnehmen, mit den 
Meerschweinchen und überhaupt...nein, irgendwie wollte ich
nicht mitgehen, da ich dachte, die hoffnungsvollen 
Blicke nicht so gut ertragen zu können. Natürlich trottete
ich mit gemischten Gefühlen hinterher...alle Hunde 
bellten...nur einer guckte mich durchdringend an..Elsi 
(Sindy)...sie war ganz grau um die Schnauze...eine Oma...
ich las mir ihre "Beschreibung" durch und kämpfte schon 
da mit mir: "14 Jahre alt, Lungenkrebs, Gesäugetumore,
Herrchen musste ins Heim, Hund konnte nicht mit, 
Gnadenbrotplatz gesucht, dies wäre sicherlich eines der 
schönsten Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr"...Um es 
kurz
zu machen, in dieser Sekunde war mir klar, dass ich sie
nehmen werde, wie das alles gehen würde, war unwichtig,
mir war klar, es WIRD gehen! 
Alle meine Lieben standen hinter mir  - natürlich gaben 
sie zu recht zu bedenken, wie weh ein baldiger Abschied
tun würde, aber mein Herz hatte entschieden - und so zog
Elsi einige Tage vor Weihnachten bei mir ein! Auch 
Familiencocker Timmi war mit einer Oma einverstanden!
Von der ersten Sekunde war sie tatsächlich angekommen und
Zuhause als hätte sie schon immer hier gewohnt! Ich
glaube, für mich war es aufregender als für sie! 
Ich bin mir sicher, dass sie wusste, dass ihr vorheriges 
Leben vorbei war und sie zwar mit einer gewissen 
Traurigkeit, aber auch mit einer besonderen Weisheit und 
Freude auf das "neue" Leben blickte.

Wie man es alten Leuten nachsagt, war auch sie von Zeit 
zu Zeit schrullig und alterszickig, wenn ihr etwas nicht 
passte; aber dabei einfach liebenswert! 
 
Elsi spielte in den folgenden Wochen mit Bällen wie eine
junge Wilde, lief hinter ihrer Hundefrisbeescheibe her,
sie liebte lange Spaziergänge und fraß leider gern 
Schnee. In diesem Winter lag das erste Mal sehr viel davon
und sie erkältete sich im Januar, der Husten verschwand 
dieses Mal. 

Als sie Anfang Februar wieder hustete, war es leider keine
Erkältung...die Lunge gab auf und wir mussten sie - trotz
 
des Vorwissens für uns viel zu schnell - am Abend des 7.
Februars erlösen. Natürlich versuchten wir uns damit zu
trösten, dass sie noch ein Zuhause gefunden hatte und 
auch Weihnachten mit uns gefeiert hat, aber wenn ein Tier
stirbt, bleibt immer die Welt für einige Sekunden stehen,
auch wenn sie "nur" wenige Wochen unser Leben begleiteten.  
Elsi hat bei uns sozusagen den Weg für andere Omas oder 
Opas geebnet, ihnen einen schönen Lebensabend zu bereiten,
wenn diese nach einem langen Leben als treuer Freund aus 
verschiedenen Gründen im Tierheim landen und die es auch
bzw. erst recht nicht verdient haben, einsam, verlassen 
und traurig zu sterben.

Nach ihr hatten wir eine alte Schäferhündin, "Frieda", die
leider nach drei Monaten auch viel zu schnell sterben 
musste und nun haben wir seit 1 1/2 Jahren unseren Sam,
der auch ein - alter - Schatz ist und den Alltag 
bereichert, sei es durch die Dankbarkeit, die er einem 
entgegenbringt oder durch den liebenswerten Blödsinn, 
den er bzw. den die alten Hunde machen. Ich kann mich 
Max' Familie nur anschließen...man bekommt so viel zurück,
wenn man sein Herz den alten Tieren öffnet und sie dort
hineinlässt. 
-- Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen
Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken. (Noka)






Tierbescherung 2011 ein voller Erfolg
Wir möchten uns bei allen Spendern ganz herzlich bedanken. Wir wünschen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Übergang in das Jahr 2012 für alle Zwei- und Vierbeiner.











Taschen für einen guten Zweck
Gegen eine Spende von 3 Euro sind diese Taschen im Tierheim zu erwerben. Der Erlös geht zu 100% an das Tierheim. Unsere Tiere werden es Ihnen danken!



Das rumänische Parlament wollte am 26.04.2011 erneut über den Gesetzesentwurf
zur Tötung der Straßenhunde abstimmen.

Wir, Mitarbeiter und Freunde des Tierheimes Lübbersdorf, sind gern dem
Aufruf gefolgt, per Photo gegen diesen Gesetzesentwurf  zu demonstrieren.
Photos wurden in ganz Deutschland gemacht und sollten in Rumänien
übergeben werden.

Wir sind dieser Bitte gern gefolgt, denn Tierschützer agieren grenzenlos.

Wenn die Kapazitäten es erlauben, nimmt auch das Tierheim Lübbersdorf
Hunde aus dem Ausland auf, die wir hier gut vermitteln können. Wissen
wir doch, daß wir diese Tiere nicht nur in ein sicheres Zuhause geben können
sondern einigen Hunden damit sogar das Leben retten.

Denn dieses ist eine Welt für alle und jedes Wesen, das geboren wird, hat
ein Recht auf das Leben - seiner Art entsprechend.

Dafür setzen wir uns gerne ein.


Nachtrag:

Da zu wenig Abgeordnete anwesend waren, kam es nicht zur Abstimmung.
Diese wurde wieder verschoben.

DAS TÖTEN GEHT WEITER

Am 22.11.2011 hat das rumänische Parlament dem Gesetz, das die Massentötung von Straßenhunden
wieder legalisiert, zugestimmt.

Die einzelnen Kommunen dürfen selbst entscheiden, ob streunende Hunde getötet werden.
Vorab ist einen Befragung der Bevölkerung vonnöten. Dies kann auch eine Meinungsumfrage
sein.

Dem Gesetz zufolge sind die Behörden verpflichtet, Tierheime zu unterhalten, um die gefangenen
Hunde dort bis zu ihrer Tötung aufzubewahren. Die Frist beträgt 30 Tage. Bis dahin kann ein Hund
adoptiert werden.
 
Kranke, aggressive  und gefährliche Hunde dürfen innerhalb von 3 Tagen eingeschläfert werden,
wobei das niemand prüft. Schon in der Vergangenheit wurden Hunde tausendfach mit dieser Begründung getötet.

Gleichzeitig erschwert das Gesetz die Adoption von Hunden. Bewerber müssen Angaben zum Einkommen
und ihrer Wohnsituation machen; darüberhinaus brauchen sie die Einverständniserklärung der Nachbarn.
Das Füttern streunender Hunde wird unter Strafe gestellt und mit einem Bußgeld belegt.
Selbst Hunde mit Besitzer sind in Gefahr, denn die Hundefänger dürfen fremde Grundstücke betreten.

Doch auch die Kommunen, die sich entschliessen, die Hunde nicht zu töten, werden das Problem der
Streunerhunde nicht lösen, weil Menschen, in dem Glauben die Hunde auf diese Art zu retten, sie
dort aussetzen (wie in der Vergangenheit geschehen). Also werden sie sich weiter vermehren.

Die einzige Methode, die eine nachhaltige Verringerung der Hundepopulation bewirkt und den Tieren
viel Leid erspart, ist das Einfangen, Kastrieren und Wiederzurücksetzen in das ursprüngliche Revier.


Zahlreiche Tierschutzorganisationen bieten weitere Protestaktionen an, um den rumänischen
Präsidenten zu bewegen, das Gesetz zu stoppen. Hoffentlich gelingt ihnen das.


Ebenfalls in dieser Woche hat der ukrainische Präsident die Tötung der Straßenhunde
verboten. Durch massive Proteste aus dem In- und Ausland wurde das erreicht.
Seit Monaten waren die Hundefänger im Land unterwegs, um die Hunde
zu fangen und sie zum Teil auf grausame Art zu töten. Zweck dieser Aktion war die Säuberung
der Straßen in Vorbereitung auf die im nächsten Jahr statt findende Fußball-EM.
Wie dekadent ist doch der Mensch.












Neue Öffnungszeiten
Ab dem 01.12.2010 öffnet das Tierheim von Mittwoch bis Freitag von 14-16 Uhr und am Samstag von 13-16 Uhr.

"Gassigänger" und "Katzenkuschler" sind auch weiterhin außerhalb dieser Zeiten herzlich willkommen. Bitte vereinbaren sie dazu vorher einen Termin mit dem Pflegepersonal.













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2 "Minischweine" suchen ein neues Zuhause, näheres erfahren sie unter Kleintiere.

aktiontier menschen für tiere e. V.

unter folgendem link können Sie sich über unseren Kooperationspartner informieren.

http://www.aktiontier.org/

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Tasso

unter http://www.tiernotruf.org/ finden Sie alle News rund um den Tierschutz und sie bekommen Hilfe wenn Ihr Tier mal entlaufen sein sollte.

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Protestaktionen

Hallo Liebe Freunde, Mitglieder und Gäste!

Bitte macht alle bei den Protestaktionen mit und helft so aktiv dem Tierschutz.

http://www.prowildlife.de/Protestaktion

http://www.peta.de/web/aktiv.235.html

http://www.uniteddogs.com/stopkillingdogs/

http://www.tierschutzbund.de/fileadm...kastratio...mpg

http://www.animals-angels.de/%22Milch%22kuhe,106...tml






Engagierte Menschen gesucht!

Jeder, der unser Tierheim kennt, weiß, dass sich in den letzten sechs Jahren dort viel getan hat. Es wurde qualifiziertes Fachpersonal eingestellt, Praktikanten und sogenannte 1-Euro-Jobber wurden und werden beschäftigt. Darüber hinaus konnten einige bauliche Neuheiten wie die Quarantänestation erstellt werden sowie das Hundehaus renoviert werden und vieles mehr. Dies alles ist auch ganz toll und wir sind stolz auf das, was wir geschafft haben. Die Kehrseite der Medaille ist aber, das im Laufe der Jahre immer mehr Arbeit auf den Vorstand zugekommen ist, die nur schwer bewältigt werden kann, weil fast alle Vorstandsmitglieder voll berufstätig sind.

Wir rufen hier nun Menschen auf, die den Verein mit tatkräftiger Hilfe unterstützen möchten, vielleicht sogar bereit wären, einen Posten als Beisitzer im Vorstand zu übernehmen. Zu tun gibt es genug! Am schönsten wäre es, wenn diese Menschen neben Herz und Verstand auch über die Zeit verfügen würden, bestimmte Aufgaben wahrnehmen zu können, sowie über das Durchhaltevermögen, auch über einen längeren Zeitraum bei der Stange zu bleiben.

Wir erwarten also nicht wenig von unseren zukünftigen Kollegen, aber nicht mehr als wir von uns selbst erwarten!

Wer Interesse hat, vielleicht nach dem Ausstieg aus dem Berufsleben, sich in einem Ehrenamt zu engagieren, ist bei uns eventuell an der richtigen Adresse. Bitte nehmen Sie Kontakt zum 1. Vorsitzenden, Herrn Hans-Walter Oldenburg auf zwecks einem gegenseitigen Kennenlernen. Wir freuen uns auf Sie!


Wir über uns

Tierschutzverein Oldenburg u. Umgebung e. V.

Der Tierschutzverein ist ein gemeinnütziger Verein, der sich allein aus Spenden und Beiträgen finanziert. Zunächst denkt man natürlich an Futterkosten, die im Tierheim anfallen. Viele Spenden aus den Futterboxen in den Supermärkten und auch aus anderen Betrieben erleichtern das Wirtschaften mit Futtermitteln sehr.

Viel mehr ins Gewicht fallen aber die Kosten für das Grundstück, den Erhalt und die immerwährende Instandhaltung der Gebäude sowie Gelder für Personal und Tierarzt. Diese Kosten können nicht durch ehrenamtliche Mitarbeit aufgefangen werden. Im Laufe eines Jahres kommen daher hohe Summen zusammen, die zu zahlen sind.

So ist es wichtig, dass für ein Tier, das bei uns aufgenommen wird, eine Abgabegebühr entrichtet wird. Oft wundern sich Tierfreunde, die ein Tier bei uns erwerben darüber, dass sie für ihren neuen Schützling zahlen müssen. Dabei wiegen diese Gebühren nicht annähernd auf, was der Verein an Aufwand betreibt, um einen möglichst angenehmen Aufenthalt zu sichern.

Das Personal im Tierheim ist stets um jedes einzelne Individuum bemüht. So werden z. B. ehrenamtliche Gassigänger stets mit großer Sorgfalt den jeweiligen Hunden zugeteilt, so dass Mensch und Hund gleichermaßen Freude am Miteinander haben.

Die Ehrenamtler spielen eine wichtige Rolle im Tierschutz. Zum einen, weil der Vorstand, nach außen fast unbemerkt, seine umfangreiche Arbeit ehrenamtlich verrichtet, zum andern, weil zahlreiche Besucher die Hunde emsig ausführen und unermüdlich mit den Katzen kuscheln. Bei Veranstaltungen, wie z. B. dem traditionellen Sommerfest, gibt es reichlich zu tun. Jede helfende Hand wird benötigt.

Das Tierheim Lübbersdorf hat sogar das große Glück, Menschen gefunden zu haben, die mit viel Liebe zum Detail und Sachverstand die Katzenboxen ausstatten.

Auch bei der Vermittlung der Vierbeiner wird immer darauf geachtet, dass die Tiere gut in das neue zu Hause passen, so dass einer harmonischen Eingliederung in das neue Heim nichts im Wege steht.

Immer wieder müssen Fundtiere abgeholt und aufgenommen werden, ob es sich um Hund, Katze oder ein kleineres Wildtier handelt: der Tierschutz ist immer wieder in Sachen Rettung unterwegs. Das heißt für die Tierpfleger, ständig flexibel zu sein und nicht so genau auf die Uhr zu sehen, wenn es eigentlich Zeit für Feierabend wäre. Tierpfleger wird man also aus Berufung.

Neben den fest angestellten Pflegern haben wir einige Praktikanten und Auszubildende, die eine wertvolle Ergänzung für das Team darstellen.

 

Das Tierheim bietet ca. 20 Plätze für Hunde und bis zu 80 Katzen. Die Kleintierstation hat Platz für ca. 10 Käfige.

 

Hunde und Kleintiere können auch in Pension gegeben werden. Dass wir regelmäßig die selben Tiere zur Pflege bekommen, spricht sicher für das uns entgegengebrachte Vertrauen.

 

So sind wir Menschen bemüht, den Tieren gute Freunde in unserer Welt zu sein. Die Tiere geben uns auf ihre Weise ein Vielfaches zurück.

 

Wenn wir Ihr Interesse an unserem Verein wecken konnten, sind Sie gern gesehener Gast in unserem Tierheim in Lübbersdorf.

 

 




Tierheim Lübbersdorf  |  Lübbersdorfer Weg 4  |  23758 Lübbersdorf